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Was ist das Quotenvorrecht?
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Was ist das Quotenvorrecht?

· 3 Min. Lesezeit

Das Quotenvorrecht sorgt dafür, dass Sie bei einem Unfall mit Mitverschulden zuerst Ihren Schaden möglichst vollständig ausgeglichen bekommen, bevor Ihre eigene Versicherung ihre Ansprüche geltend macht. Es schützt Sie also davor, bei mehreren Beteiligten am Ende leer auszugehen.

Wie das konkret funktioniert, erklären wir im Detail.

Wann kommt das Quotenvorrecht überhaupt zum Tragen?

Relevant wird das Quotenvorrecht immer dann, wenn eine Mitschuld an dem Unfall besteht. Trifft Sie beispielsweise eine Teilschuld, zahlt die gegnerische Versicherung nur einen entsprechenden Anteil Ihres Schadens.

Den restlichen Teil müssten Sie eigentlich über Ihre eigene Kaskoversicherung abdecken, sofern eine solche besteht.

  • Mitverschulden führt zu einer quotalen Kürzung des Anspruchs
  • Die Lücke wird häufig über die eigene Kaskoversicherung geschlossen
  • Das Quotenvorrecht regelt, wer zuerst bedient wird

Genau an dieser Stelle setzt das Quotenvorrecht an.

Was passiert konkret mit den Ansprüchen?

Zahlt Ihre eigene Kaskoversicherung einen Teil Ihres Schadens, hätte sie normalerweise einen Rückgriffsanspruch gegen die gegnerische Versicherung in Höhe der gezahlten Quote.

Das Quotenvorrecht stellt aber sicher, dass Sie als Geschädigter zuerst vollständig entschädigt werden, bevor Ihre eigene Versicherung diesen Rückgriff geltend macht.

  • Sie werden vorrangig aus der Zahlung der Gegenseite bedient
  • Erst danach kann Ihre Kaskoversicherung ihren Anteil zurückfordern
  • Ziel ist, dass Sie nicht doppelt benachteiligt werden

Ohne dieses Prinzip könnten Sie am Ende trotz mehrerer beteiligter Versicherungen nicht vollständig entschädigt werden.

Warum ist das für Sie als Geschädigter wichtig?

Ohne Quotenvorrecht könnten mehrere Versicherer aus derselben Schadenssumme bedient werden, wodurch für Sie am Ende zu wenig übrig bleibt. Das Quotenvorrecht verhindert genau dieses Ergebnis.

Ein sauber erstelltes Gutachten mit klarer Schadensdarstellung ist die Grundlage dafür, dass die Berechnung überhaupt korrekt erfolgen kann.

Diese präzise Dokumentation gehört zu unseren Leistungen bei jedem Unfallgutachten.

Wer prüft, ob eine Mitschuld überhaupt vorliegt?

Die Frage der Mitschuld wird üblicherweise anhand des Unfallhergangs geklärt. Ein Sachverständigengutachten liefert dazu oft wichtige technische Fakten, etwa zu Bremsspuren, Anstoßwinkeln oder Geschwindigkeiten.

Auf dieser Grundlage lässt sich die Haftungsverteilung nachvollziehbar einschätzen.

Was gilt bei einem unverschuldeten Unfall?

Trifft Sie keinerlei Mitschuld, übernimmt die gegnerische Haftpflichtversicherung die Kosten für das Gutachten vollständig. Für Sie entstehen dadurch keine eigenen Kosten.

Das Quotenvorrecht wird dann gar nicht erst relevant, da Ihr Anspruch vollständig von der Gegenseite getragen wird.

Einsatzgebiete in Ihrer Nähe

Marco Schuster ist mit Sitz in Fürstenfeldbruck bayernweit tätig, unter anderem in Dachau, Landsberg am Lech und Ansbach. Einen Überblick über alle Regionen bietet die Seite Einsatzgebiete.

Bei Fragen zu Mitverschulden und Ihrem Anspruch nach einem Unfall beraten wir Sie gerne. Telefonisch unter 0173 238 54 48, per WhatsApp oder über das Kontaktformular.

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Kostenlose Erstberatung – 7 Tage die Woche erreichbar. Bei unverschuldetem Unfall übernimmt die gegnerische Versicherung alle Kosten.

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