Eigene Handyfotos reichen für die erste Beweissicherung direkt am Unfallort völlig aus. Für die eigentliche Schadensregulierung ersetzen sie aber kein Gutachten, weil dort eine technische Bewertung mit Wert- und Kostenangaben fehlt.
Viele Kunden fragen sich nach einem Unfall, ob die schnellen Fotos vom Handy schon genug sind. Es kommt darauf an.
Wofür eigene Fotos direkt am Unfallort reichen
Fotos direkt nach dem Unfall sind wichtig und richtig. Sie halten die Unfallsituation fest, bevor Fahrzeuge bewegt oder abgeschleppt werden.
Solche Aufnahmen sind später oft entscheidend. Sie zeigen den Ausgangszustand.
- Position der Fahrzeuge zueinander
- Bremsspuren oder Splitter auf der Fahrbahn
- Sichtbare Schäden an beiden Fahrzeugen
- Kennzeichen und Umgebung der Unfallstelle
Diese Aufnahmen dienen als erste Beweissicherung und ergänzen später die Unterlagen des Sachverständigen sinnvoll.
Wo die Grenzen von Handyfotos liegen
Ein Handyfoto zeigt, dass ein Schaden vorhanden ist. Es sagt aber nichts darüber aus, wie hoch die Reparaturkosten ausfallen oder ob ein Totalschaden vorliegt.
Genau hier liegt das Problem. Fotos allein reichen nicht.
- Keine Aussage zum Wiederbeschaffungswert
- Keine belastbare Reparaturkostenkalkulation
- Versteckte Schäden am Fahrwerk bleiben unsichtbar
- Vorschäden lassen sich auf Fotos kaum abgrenzen
Ohne diese Angaben fällt es der Versicherung leicht, eigene, oft niedrigere Zahlen anzusetzen.
Was ein Gutachten zusätzlich liefert
Ein Gutachten von Marco Schuster geht deutlich über reine Fotodokumentation hinaus. Es kombiniert Fotos mit technischer Prüfung und konkreten Zahlen.
Das macht den Unterschied aus. Zahlen statt Vermutungen.
- Lackschichtenmessung zur Aufdeckung von Vorschäden
- Genaue Reparaturkostenkalkulation nach Herstellervorgaben
- Wiederbeschaffungswert und merkantile Wertminderung
- Einschätzung zu Nutzungsausfall oder Mietwagenbedarf
Kundenstimme “Hat alles super geklappt, schnell, persönliche telefonische Beratung, professionelle Abwicklung – sehr zu empfehlen!!!” C., 03.04.2023
Diese Angaben bilden die Grundlage, mit der eine Versicherung tatsächlich rechnen muss.
Der richtige Zeitpunkt für die Fotos
Am besten machen Sie Fotos, sobald die Unfallstelle sicher ist. Erst auf die eigene Sicherheit achten, dann fotografieren.
Warten Sie damit nicht zu lange. Details verändern sich schnell.
- Direkt nach dem Unfall, noch an der Unfallstelle
- Vor dem Wegfahren oder Abschleppen der Fahrzeuge
- Aus mehreren Blickwinkeln und mit ausreichend Licht
- Zusätzlich ein Übersichtsfoto der gesamten Situation
Diese eigenen Fotos übergeben Sie am besten direkt an den Sachverständigen. Sie ergänzen dessen eigene, technisch ausgerichtete Dokumentation.
Einsatzgebiete in Ihrer Nähe
Für die vollständige Schadensdokumentation kommt Marco Schuster zu Ihnen. Kunden in Germering, Gauting und Starnberg profitieren von der schnellen Terminvergabe direkt vor Ort.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Fotos für den konkreten Fall ausreichen, sprechen Sie einfach kurz darüber. Rufen Sie an unter 0173 238 54 48 oder nutzen Sie das Kontaktformular.