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Wie läuft ein Besichtigungstermin beim KFZ-Sachverständigen ab?
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Wie läuft ein Besichtigungstermin beim KFZ-Sachverständigen ab?

· 4 Min. Lesezeit

Der Besichtigungstermin ist der zentrale Schritt in der Schadensabwicklung nach einem Unfall. Viele Kunden fragen sich vorab: Was passiert genau? Wie lange dauert das? Was muss ich vorbereiten? Hier ist der Ablauf Schritt für Schritt erklärt.

Kundenstimme: „Mir wurde Herr Schuster empfohlen. Ich habe sehr schnell einen Besichtigungstermin und das Gutachten erhalten. Die nette Art und die sehr guten Tipps haben mir sehr weitergeholfen. Ich würde Herrn Schuster jederzeit weiterempfehlen.” — Anonymer Kunde, 01.03.2022

Schritt 1: Terminvereinbarung und Vorbereitung

Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch oder per WhatsApp. Marco Schuster ist kurzfristig verfügbar – in der Regel ist ein Termin noch am selben oder nächsten Tag möglich. Er kommt zu Ihnen: nach Hause, in die Werkstatt oder an den Abstellort des Fahrzeugs. Sie müssen nichts extra vorbereiten außer dem Fahrzeugschein und – falls vorhanden – den Versicherungsdaten des Unfallgegners.

Schritt 2: Begrüßung und Kurzgespräch

Zu Beginn des Termins nimmt Marco Schuster sich kurz Zeit für ein Gespräch mit Ihnen. Er fragt nach dem Unfallhergang, möchte wissen, ob das Fahrzeug noch gefahren wurde, und gibt Ihnen einen kurzen Überblick darüber, was bei der Begutachtung passieren wird. Dieses Gespräch dient auch dazu, eventuelle Details zu klären, die für das Gutachten relevant sind – zum Beispiel vorhandene Vorschäden, Sonderausstattungen oder Modifikationen.

Schritt 3: Außenbesichtigung des Fahrzeugs

Marco Schuster beginnt mit einer systematischen Außenrunde. Das Fahrzeug wird von allen Seiten begutachtet: vorne, hinten, links, rechts, oben. Er fotografiert alle sichtbaren Schäden aus verschiedenen Perspektiven – Nahaufnahmen der Schäden, Übersichtsfotos des Fahrzeugs und der Umgebung.

Dabei achtet er auf Details, die Laien oft übersehen: Verzüge in der Karosserie, Spaltmaßveränderungen zwischen Türen und Karosserieblechen, Lackschäden an angrenzenden Bauteilen. Jeder Schaden wird notiert und später im Gutachten beschrieben.

Schritt 4: Lackschichtenmessung

Mit einem professionellen Schichtdickenmessgerät wird an verschiedenen Stellen des Fahrzeugs die Lackschichtdicke gemessen. Auffällig dickere Schichten weisen auf frühere Lackierarbeiten und damit auf Vorreparaturen hin. Das ist ein wichtiger Befund: Vorschäden müssen klar von den aktuellen Unfallschäden getrennt werden.

Schritt 5: Unterbodenkontrolle und Fahrwerksinspektion

Je nach Unfallhergang und Verdacht auf Fahrwerksschäden wird auch der Unterboden des Fahrzeugs inspiziert. Besonders nach Auffahrunfällen, Seitenkollisionen oder Bordsteinkontakten können Achsen, Lenker und Fahrwerksbauteile beschädigt sein. Diese Schäden sind von außen nicht sichtbar, können aber erhebliche Kosten verursachen und die Fahrsicherheit beeinträchtigen.

Schritt 6: Elektronikdiagnose

Mit einem OBD-Diagnosegerät werden die Fehlerspeicher der Fahrzeugelektronik ausgelesen. Unfälle können Fehlercodes in Airbag-Steuergeräten, ABS-Systemen oder anderen sicherheitsrelevanten Komponenten hinterlassen. Diese Befunde fließen in das Gutachten ein.

Schritt 7: Abschlussgespräch und nächste Schritte

Am Ende des Termins teilt Marco Schuster Ihnen seine erste Einschätzung mit: Ist eine Reparatur wirtschaftlich sinnvoll oder liegt ein Totalschaden vor? Welche Hauptschadenspositionen wurden festgestellt? Was passiert als nächstes?

Sie erhalten Antworten auf offene Fragen und wissen danach genau, was zu tun ist und wann Sie das fertige Gutachten erhalten.

Wie lange dauert ein Besichtigungstermin?

Bei einem normalen Heckaufprall oder Seitenschaden mit begrenztem Schadensumfang dauert die Begutachtung ca. 30 bis 45 Minuten. Bei komplexeren Fällen mit mehreren Schadenszonen oder Verdacht auf Fahrwerksschäden kann es 60 bis 90 Minuten dauern.

Wann erhalte ich das fertige Gutachten?

Das schriftliche Gutachten liegt in der Regel 1 bis 2 Werktage nach dem Besichtigungstermin vor. Es enthält Schadensbeschreibung, Fotodokumentation, Reparaturkostenberechnung, Wiederbeschaffungswert, merkantile Wertminderung, Nutzungsausfall und alle weiteren relevanten Positionen.

Fazit: Ein professioneller Termin, der alles sichert

Der Besichtigungstermin ist der Moment, in dem Ihr Schaden vollständig und rechtssicher dokumentiert wird. Alles, was danach folgt – Regulierung, Reparatur, eventuelle Rechtsstreitigkeiten – baut auf diesem Fundament auf. Deshalb lohnt es sich, von Anfang an auf einen qualifizierten Sachverständigen zu setzen.

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